CDU-Wahlfiasko 2016

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 erlebte die CDU ein vermeidbares Waterloo.
Es ist aber zu einfach, die Wahlschlappe der Kanzlerin, den Flüchtlingen oder der AfD zuzuschreiben. Diese Abfuhr haben die Landes-CDU-Eliten selbst verursacht.

Denn die schlechte Wahlleitung und die ideenlosen, unfähigen Berater haben nicht erkannt, dass die Nähe zu den Menschen und die abschreckend langen Parteiprogramme nicht ausreichen, um eine Wahl zu gewinnen. Heutzutage muss man den Wählern auch Visionen sowie wichtige Neuerungen bieten.

Hätte man dazu auch noch gute Ratschläge berücksichtigt, dann hätte die CDU den Ministerpräsidenten gestellt und bei der Regierungsbildung den Ton angegeben. Jetzt reichte es der CDU, mit viel Glück , gerade noch zur Juniorpartnerschaft mit den Grünen.

Dieser Misserfolg ist auch nur deshalb eingetreten, weil die CDU zum Beispiel die grundgesetzwidrigen Missstände in der Bildung außer Acht gelassen hat. Die fehlenden etwa 3 % an Wählerstimmen hätte die Partei sicher erhalten, wenn die CDU-Politiker den Wählern folgendes klar gesagt hätten:

Liebe Eltern, Omas, Opas und Jungwähler wählt die CDU, denn wir sind die Einzigen, die die diskriminierende Einsortierung ihrer Kinder, Enkel, Schüler in die Restschulen (Haupt-, Werkreal-, Gemeinschafts-, Realschulen) und Gymnasien beseitigen.
Dies wollen wir mit den schon bisher erfolgreichen 5-, 6- oder 8-jährige Schulen, aber unter dem gemeinsamen Namen Gymnasium, erreichen.
Dadurch muss sich keiner mehr über den Restschulbesuch schämen. Denn alle Kinder, Enkel, Schüler sind jetzt, endlich in einem passenden 5-, 6- oder 8-jährigen Gymnasium untergebracht.
Auch werden wir die Ungerechtigkeiten bei den Prüfungen im zweiten Bildungsweg (5 Prüfungen bis zum Studium), gegenüber der einen Abi-Prüfung bei den Gymnasiasten, bereinigen.

Bei den CDU-Führungsspitzen ist noch nicht angekommen, dass die meisten Wähler kein Abitur besitzen (70 %). Ein großer Teil dieser Mehrheit hätte, im Interesse ihrer Kinder, Enkel usw. die Aufhebung der Diskriminierung sowie der Ungerechtigkeiten begrüßt und

garantiert die CDU gewählt.


Die Zeiten, in denen es hieß,
hier hat schon Frau Schavan gebremst und da bremsen wir weiter, sind vorbei.

Früher oder später werden alle Parteien einsehen müssen, dass die jetzigen Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen der Schüler gegen das Grundgesetz und die EU-Grundrechte verstoßen.


Vielleicht wachen die regierenden Parteien erst auf, wenn vor wichtigen Wahlen einige Oppositionsfraktionen Anträge auf Verbot bestimmter, regierender Parteien stellen, weil sie vorsätzlich die Verfassung sowie die Grundrechte in ihrem Schulwesen verletzen.
               Siehe auch "Startseite"              April 2016

So täuscht die SPD die Wähler

Bildung

Es ist lobenswert, dass die SPD vor der Landtagswahl am 13.3.2016, in ihrem Baden-Württemberg-Wahlprospekt, die Bildungs- und Chancengerechtigkeit in den Vordergrund stellt.

In Wirklichkeit sieht die Schulpolitik der SPD jedoch völlig anders aus.

Zurzeit versucht die SPD, mit Alibi-Gemeinschaftsschulen, das marode Schulsystem zu retten. Diese Gemeinschaftsschulen, wie auch Haupt-, Werkreal-, Realschulen sind "Restschulen", die, neben den Gymnasien, für eine menschenunwürdige Sortierung der Schüler sorgen.
Deshalb sollten alle Restschulen in Gymnasium 5J. oder 6J. umbenannt werden. Dadurch entfällt die Schüler-Diskriminierung und die Eltern müssen sich nicht mehr schämen, dass ihre Kinder nicht im Gymnasium sind, denn alle Kinder können in der Zukunft endlich ein passendes Gymnasium besuchen.

Die folgende Tatsache offenbart eine weitere Ungerechtigkeit des SPD-Bildungssystems.

Bis zum Studium legen die Gymnasiasten nur eine Abi-Prüfung, dagegen die Hauptschüler oft fünf und die Realschüler vier große Prüfungen ab. Danach können die Abiturienten jede Universität besuchen. Für die ehemaligen Restschüler mit Hochschulreife sind die Universitäten weiterhin tabu.
Hier ist wieder keine Chancen- oder Bildungsgerechtigkeit vorhanden (siehe auch Startseite).
Deshalb müssen in nächster Zeit an den Restschulen alle Prüfungen nach dem 9. oder 10. Schuljahr, also während der Pflichtschulzeit, aus Gleichheitsgründen, wie bei den Gymnasien, entfallen.

Ebenso disqualifiziert die unterschiedliche Lehrer- und Schulleiter-Bezahlung in Restschulen bzw. in Gymnasien die SPD als gerechte Partei.

Obwohl die SPD mit regiert und das wichtige Kultusministerium verwaltet, dulden die SPD-Akademiker lieber die grundgesetzwidrigen Ungleichheiten in Schulen, statt die Missstände zu beseitigen.

Wegen diesen Bildungsungerechtigkeiten und der Diskriminierung der Jugendlichen ist es verständlich, dass viele Eltern die SPD nicht mehr wählen.              März 2016


Die SPD wurde abgewählt!              April 2016

Zukünftige Bildung  =  Moderne Bildung  =  Steuern sparende Bildung

Zurzeit wird versucht mit Alibi-Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen das marode Schulsystem zu retten. Die Gymnasien, obwohl sie auf der Schülersortierung nach der Grundschule basieren, werden nicht angetastet. Denn sie dienen vorwiegend einer besonderen Minderheit, die das Bildungswesen beherrscht. Deshalb ist es besser, nicht gegen sie zu arbeiten. Eine Modernisierung des Schulsystems ist auch mit den Gymnasien gut möglich. Dabei müssen nur die Schulexperten etwas umdenken und zuerst alle Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen, Gemeinschaftschulen usw. in Gymnasien (5J.,6J.) umbenennen (dabei sind für die umbenannten Gymnasien die Bildungspläne der Gemeinschaftsschulen zu verwebden). Einige Jahre später ist dann ein vorbildliches, Schüler freundliches, modernes 4-Stufen-Bildungswesen einzuführen.

Zukünftige, moderne Bildung

Modernes Schulwesen

Berufs-Gymnasien

Auch die Berufsschulen sollten den Namen "Berufsgymnasium" erhalten.
Denn die fachkundlich ausgebildeten Krankenschwestern oder Mechatroniker usw. sind mindestens soviel Wert wie die, mit "Goethe" vollgestopften und nach 12 Jahren Schule, beruflich chemisch- reinen Abiturienten.
Der Name Berufsgymnasium ist auch wegen der internationalen Anerkennung der deutschen Berufsausbildung wichtig.

Die ungleiche Zweiklassen-Bezahlung der Lehrer muss geändert werden.

Alle Gymnasial- oder Restschullehrer, die die Klassen 5 bis 10 unterrichten, sind gleich zu besolden. Denn zurzeit werden die Studienräte, Oberstudiendirektoren an Gymnasien wesentlich besser bezahlt als die Restschullehrer, Realschulleiter usw.
Die geringere Vergütung der Restschullehrer ist ein weiterer Beweis für die verfassungswidrigen Ungleichheiten im deutschen Schulwesen und für die Minderwertigkeit z.B. der Gemeinschafts- sowie Realschulen, gegenüber den Gymnasien.