Schul-Dschungel

Kein Minister (Lehrer, Vater, Abgeordneter usw. ist in der Lage diesen

"16 - Bundesländer- Schuldschungel"

zu durchdringen (siehe Bild). Denn niemand kann zu den verschiedenen Schularten umfassende Auskünfte über Zugangsvoraussetzungen, Übergang zu anderen Schulen, Prüfungsregelungen, Notengebung, Anerkennungen usw. geben.
  Viele Politiker und Schulverwaltungen reden ständig über Reformen. Ihr Verhalten zeigt aber, dass sie in Wirklichkeit panische Anst vor Modernisierung der Schulen haben. Auch die hochschulgebildeten Minister, Abgeordneten, Richter, Rechtsanwälte usw. unternehmen nichts gegen das komplizierte Schulwesen.
Eine große Partei versucht sogar den Eltern Schul-Änderungen damit auszureden, im dem sie behauptet, dass alle Reformen zu Einheitsschulen führen.   In den letzten Jahrzehnten hat es keine Einheitsschule gegeben und auch in der Zukunft sind Einheitsschulen undenkbar. Die Schulenvielfalt, wie staatliche, private und kirchliche Schulen bleiben immer erhalten.

Schuldschungel in Deutschland

Schuldschungel

Auch Waldorf- sowie Pestalozzi-Schulen usw. werden weiterhin die Schullandschaft bereichern. Außerdem sind in den Schulen Menschen tätig. Da jeder Mensch, Lehrer anders ist, ergeben sich damit automatisch unterschiedliche, individuelle Schulprofile und keine Einheitsschulen.

Trotzdem müssen, im Interesse der Schüler sowie wegen der Verschwendung von Steuergeldern, die meisten Schularten schnellstens beseitigt und die komplizierte Architektur des deutschen Schulsystems grundlegend vereinfacht werden.


Verfassungsvertoß bei Schulprüfungen

Die folgenden zwei Tatsachen offenbaren wiederum die Grundgesetzwidrigkeit des deutschen Bildungssystems.
In öffentlichen Veranstaltungen wird nicht darüber gesprochen, weil die Akademiker Angst vor einer Änderung des Schulwesens haben. Auch die damit zusammen hängenden Bildungsnachteile werden meistens von den Parteifunktionären und den Kultusministerien verschwiegen. Für die Schüler ist es aber sehr wichtig, dass diese Chancenungleichheiten schnellstens beseitigt werden.

Tatsache 1:

In Gymnasien legen die Schüler nach dem 9. oder 10. Schuljahr keine Abschlussprüfungen ab; ebenso nicht bei Wechsel zur Berufsschule.
Die Gymnasiasten brauchen, vor dem Studium, nur am Ende der Pflicht-Schulzeit eine "Abi-Prüfung" abzulegen.
Danach können die Schüler jede beliebige Universität oder Hochschule besuchen.

Tatsache 2:

Schüler, die den zweiten Bildungsweg gewählt haben, müssen nach 9 Schuljahren an einer Hauptschul-Prüfung oder / und nach einem weiteren Schuljahr an der Mittlere-Reife-Prüfung teilnehmen. Am Ende der anschließenden 3- bis 3,5 -jährigen Berufsausbildung folgen eine theoretische Berufsschul-Prüfung und eine praktische Prüfung im Betrieb. Das Studieren ist erst nach dem Besuch eines einjährigen Berufskollegs, das mit einer fachgebundenen Hochschulreife-Prüfung abschließt, möglich.

Bis zum Studium legen die Gymnasiasten nur eine Prüfung, dagegen die Hauptschüler oft fünf und die Realschüler vier große Prüfungen ab. Danach kann trotzdem keine Universität besucht werden.
Deshalb müssen in nächster Zeit an den Restschulen alle Prüfungen nach dem 9. oder 10. Schuljahr, also während der Pflichtschulzeit, aus Gleichheitsgründen, wie bei den Gymnasien, entfallen.
Nach Maßgabe der Länderverfassungen bzw. des Grundgesetzes hätten die Abgeordneten sowie die Ministerien-Mitarbeiter schon längst für eine Verringerung der Vielzahl von Prüfungen und für einen leichteren Zugang zu den Unis sorgen müssen. Diese, vielfachen Prüfungsbelastungen der Schüler im zweiten Bildungsweg sind sehr ungerecht und mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes, in einem Rechtsstaat, unvereinbar!
Hier sieht man deutlich, wie wertlos das Grundgesetz sowie die Länderverfassungen bei vielen Eliten, Politikern und Schulverwaltungen sind.
Es ist beschämend, dass auch der Bundestag, die Landtage, Parteien und Medien nicht für die genaue Einhaltung der Grundrechte sorgen.

Kultusministerien missachten das Grundgesetz und verschwenden Steuergelder

In einer modernen Gesellschaft ist es nicht tragbar die 10-jährigen Jugendlichen, nach vier Jahren gemeinsamer Schulzeit, auf die "Restschulen" (Haupt,- Werkreal-, Gemeinschfts-, Realschulen) und die Gymnasien zu verteilen. Dadurch entstehen für die Steuerzahler Milliarden hohe Fahrt-, Energie-, Grundstück-, Gebäude-, Heizungs- sowie Personalkosten, da die Schulen, wegen der Schülerflucht, nicht optimal ausgelastet sind und vieles unnötig oder mehrfach bezahlt werden muss (siehe Bild).
Außerdem ist ein Bildungssystem mit den Restschulen und Gymnasien für die meisten Schüler und Eltern sehr diskriminierend. Denn es verletzt die Grundrechte, die garantierte Würde der Schüler, erzeugt Ungleichheit der Menschen und verstößt damit gegen das Grundgesetz.

Aus diesen Gründen sind die Haupt-, Werkreal-, Gemeinschfts-, Realschulen schnellstens in Gymnasien 5J. oder 6J. umzubennenen (z.B. unter Weiterverwendung der Gemeinschaftsschule-Bildungspläne sowie der Bildung von Themenklassen usw.).

Kultusministerien verschwenden Steuergelder durch nicht ausgelastete, diskriminiernde Schularten

Steuergeld-Verschwendung             Gymnasium 6J.      Gymnasium 8J.

Außerdem ist der gemeinsame Name Gymnasium , für alle Schularten, dringend notwendig, damit die, von den Kultusministerien und Landtagen verursachte, teure Schülerflucht, z. B. innerhalb der Restschulen, beendet wird.
Daraus folgt:

Eine gute Zukunft haben nur Schulen mit dem Namen Gymnasium (5J.,6J.,8J.).

Im Interesse der Eltern und der Steuerzahler ist es also höchste Zeit, dass die Kultusminister die Umbenennung und eine bessere Schulorgansation bald verwirklichen. Denn außer den Privatinteressen einiger Akademiker steht dem nichts entgegen.
Vielleicht würden auch Disziplinarverfahren oder Parteiverbotsanträge helfen, die grundgesetzwidrigen Missstände schnller zu beseitigen.